unorthodoxe Wege mit und zum Jugendlichen.

  • Startseite

Pädagogische Grundsätze

Die in der Einrichtung betreuten jungen Menschen, die nach der Aufnahme oder aufgrund von Krisen nicht in der Lage sind, eine öffentliche Schule zu besuchen oder einer Ausbildung außerhalb des Hauses nachzugehen, können über einen begrenzten Zeitraum mit einem individuell auf sie zugeschnittenen Konzept in einer Fördermaßnahme für den schulischen Bereich oder für den Ausbildungsbereich aufgenommen werden. Ziel ist es hier, sie so weit zu stärken und vorzubereiten, dass sie den Anschluss außerhalb des Hauses wieder erreichen.

Hier handelt es sich um eine besondere Förderplanung für das gemäß § 35 a SGB VIII bei uns untergebrachte Klientel.

Die Fördergruppen umfassen in der Regel 4 bis 8 junge Menschen.

Hierbei geht es um verschiedene Ziele/Methoden:

  • Kennenlernen der Fähigkeiten und Fertigkeiten des jungen Menschen
  • verschüttete Ressourcen wieder für den Jugendlichen sichtbar und nutzbar zu machen
  • soziales Gruppentraining
  • Erlernen von Arbeitstugenden
  • gezielte inhaltliche/fachliche Vorbereitung
  • Wecken der Neugier und des Eigeninteresses
  • positive Lern- und Beschäftigungserfahrungen ermöglichen
  • ein individuelles Schul-/Ausbildungskonzept zu entwickeln und einzuleiten

Bei allen 3 Fördermaßnahmen handelt es sich um zeitlich befristete Maßnahmen. Die Länge der Teilnahme richtet sich nach dem im Hilfeplangespräch verabredeten Bedarf. Dieser sollte sich orientieren an 6 Wochen bis zu 3 Monaten und 1/2 Jahr im Regelfall nicht überschreiten.